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Nervenschlacht mit happy end

Der erwartet schwere Gegner Askö Donau 1b hat unseren Jungs alles aberverlangt. Viermal ging die Gastmannschaft in Führung, viermal konnten wir ausgleichen und dann gelang dem Kapitän Dominik Hummel in Unterzahl in der 92. Minute der goldene Siegestreffer. Aber natürlich „man of the match“ der dreifache Torschütze Milan Horak – er macht den Unterschied.

Wieder einmal kein Spiel für schwache Nerven in der Viehbergarena, beide Mannschaften spielten mit offenem Visier, wobei unsere Mannen 95 Minuten alles gaben. Die junge Donau-Elf war nach 70 Minuten mit dem Kopf nicht mehr 100 % bei der Sache.

Bereits nach 5 Minuten die Führung für die Gäste, aber praktisch im Gegenzug der Ausgleich. Erstmals Milan, der den Abpraller eines Luki Pichler-Schußes ins lange Eck verwertet. Die abermalige Führung der Donau 1b konnte Mike Pölz mit Hilfe des Verteidigers noch vor der Pause ausgleichen. Aber nach dem Seitwechsel das gleiche Bild, Donau mit enormen offensiv-Pressing mit dem Führungstreffer in der 55. Minute. Nur Augenblicke später der abermalige Ausgleich zum 3:3 – Milan Horak mit einem 20 Meter Schuß mitten aufs Tor. Aber das beeindruckte keine der Mannschaften mehr, jeder am Platz wußte, daß an diesem Tag jedes Resultat möglich war. Die abermalige Führung durch den starken Musongi in der 67. Minute war aber der Start für die Schlußoffensive des SVS. Und diese Offensive war dieses Mal gewaltig – mit den Toren von Milan in der 85. und Dominik Hummel in der 92. Minute wurde die Partie noch einmal gedreht. Die Mannschaft hat ihren enormen Siegeswillen unter Beweis gestellt und eine Donau-Elf mit 11 Jungstars  in die Schranken gewiesen. Wermutstropfen der Ausschluß von Alex Grill, der nächste Woche in Reichenau fehlen wird. Dafür können wir wieder auf den Einsatz von Jürgen Hießl und Sascha Zauner hoffen. Als Belohnung für den Gewaltakt konnte der zweite Tabellenplatz zurückerobert werden. Die 2. Klasse Nord-Mitte ist aber heuer ausgeglichen wie nie zuvor, nach dem Tabellenführer Rainbach reihen sich 4 Teams mit jeweils 10 Punkten und dann 2 Mannschaften mit 9 Punkten – für ausreichende Spannung ist also gesorgt.