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SV Sandl : Reichenau 2 : 1 – Erster Sieg für Trainer Grasel – Rote Laterne wieder an Leopoldschlag zurück

Die Erleichterung war riesengroß, als der Schiri in der 95. Minute die Partie gegen Reichenau beendete( Zu viele Gegentreffer in der Nachspielzeit haben natürlich ihre Spuren hinterlassen). Die rote Laterne des Tabellenletzten geht nach einer Woche durch diesen 2:1 Sieg wieder an Leopoldschlag zurück.

Die Partie begann wie schon so oft im Frühjahr durch einen frühen Gegentreffer. In der 3. Minute konnte Reinhard Horner einen Zuckerpass zum Führungstreffer für Reichenau verwerten. Und 3 Minuten später hätte die Partie fast schon entschieden sein können, der Reichenauer Angreifer schaffte es aber aus 5 Metern über das leere Tor zu schießen. Das war es dann aber mit der Reichenauer Herrlichkeit, ein gefährlicher Schuß nach 20 Minuten und eine Chance in Minute 88 waren die ganze Ausbeute an diesem Tag. Ansonsten stand unsere Defensive bombenfest, was ja nicht so selbstverständlich ist.

Mit Fortdauer des Spieles gelang es den Heimischen immer mehr die Oberhand zu bekommen.Die Chancen wurden mehr und zwingender. Schließlich war es Dominik Hummel, der nach zwei vergegebenen Kopfballchancen den Ausgleich zum 1:1 schaffte. Nach Hereingabe von Hansi Riepl brachte er in der 44. Minute den Ball im gegnerischen Tor unter. Der Ausgleich war zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient, hatten wir doch inzwischen das Spiel fest im Griff. Als dann nach der Halbzeit abermals Dominik Hummel von der 16er Linie ins lange Eck traf, hatten wir endlich wieder einmal die Möglichkeit zum Jubeln – der SVS in Führung, ein seltens Gefühl im Frühjahr.

Die Zeit nach dem zweiten Treffer bis zum Schlußpfiff war geprägt von einer starken kämpferischen Leistung des SVS, der Gegner fiel spielerisch zurück und konnte nicht an die Anfangsphase der ersten Hälfte anknüpfen. Zudem verstrickten sie sich in ein Duell mit einem Mann, bei dem Sie den kürzeren ziehen mußten – nämlich den tadellosen Schiri. Zuerst der Reichenauer Linienrichter, dann der Trainer, natürlich einige Spieler und an vordersten Front die sachkundigen Fans suchten am Schiri einen Schuldigen für die drohende Niederlage – der war an diesem Tag aber sicher nicht der Sündbock. So verging die Zeit relativ rasch und bis auf die Chance in der 88. Minute war Reichenau absolut ungefährlich. Genauso wie der SVS, der auch kein Risiko mehr ging.

Nach dem Spiel natürlich große Freude über den ersten Sieg unter Trainer Werner Grasel. Nach 9 Fehlversuchen gelang ihm der erste Sieg, der sicher nicht der letzte bleiben wird!

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