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Gottseidank können wir auch noch gewinnen – 6:4 Sieg in Hagenberg

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte ….. Am Bild oben unsere Kicker beim Jubel über das vorentscheidende Tor zum 5:4 von Jakuuub Arneth

Das war wieder ein Spiel ganz nach dem Geschmack eines neutralen Beobachters, 10 Tore, 7 gelbe, 1 gelb-rote und eine rote Karte. Für die Fans des SVS war der Spielverlauf vielleicht etwas zu nervenaufreibend – aber wenn man am Schluß als Sieger vom Platz geht, kann man das verkraften.

Im 1. Spiel nach dem Abgang von Milan Horak starteten wir wie so oft schläfrig – nach gefühlten 5 Minuten waren wir 2:0 hinten – eigentlich wieder wie gemacht für eine Aufholjagd, die uns in dieser Saison schon einige Male gelang. In den folgenden Minuten konnten wir das Spielgeschehen offener gestalten und über die rechte Seite mit dem wieder fitten Sascha Zauner einige 100 %ige Chancen herausspielen. Die Verwertung war aber wie in den Spielen davor extrem mangelhaft. In der 22. Minute folgte mit dem Ausschluß des Hagenbergers Grakalic die wahrscheinlich spielentscheidende Situation dieses Matches. Mit dem Ellbogen streckte er Hansi Riepl nieder und wurde wegen Tätlichkeit vom Platz gestellt. Ab dieser Sekunde marschierten die Gegner einen Schritt zurück und wir dafür zwei nach vor. Noch vor der Pause gelang der Ausgleich und beide male war Dada David Strnad der Torschütze.

Nach dem Wechsel gingen wir zwar durch einen Foulelfmeter von Josef Sacher, nach Foul an Hansi Riepl, in Führung, aber die Laufleistung lies nach. Die Hagenberger  bekamen trotz Unterzahl im Mittelfeld Oberhand  und die Folge war der Ausgleich in der 72. Minute. Das war der Auftakt zu einer fulminaten Schlußphase: David Strnad erzielte sein 3. Tor, dem postwendend der Ausgleich zum 4:4 folgte. Gottseidank konnten Jakob Arneth mit einem schönen Schlenzer ins lange Eck und Hansi Riepl noch für die Tore zum Endstand von 6:4 erzielen. Die letzten 4 Tore dieser Partie fielen innerhalb von 5 Minuten von Minute 82 bis 87. Große Erleichterung nach dem Schlußpfiff für die 3 Punkte aus Hagenberg; es gingen aber nicht alle gesund vom Platz – Patrick Schmickl und vor allem Alex Grill waren Opfer der Hagenberger Härte – Verletzungen sind zu befürchten.

Ein bisschen Selbstvertrauen haben wir getankt und sind daher bereit für das Derby gegen Leopoldschlag  am Sonntag in der Viehbergarena.